Berlin Karl-Marx-Platz

Dritter Teil der Stadt-Trilogie
Ein letztes Liebeslied von Hakan Savaş Mican

Maxim Gorki Theater | Berlin | Premiere 01.11.25

Berlin, Anfang der 90er. Die Mauer ist gefallen, die Regeln unklar, das Tempo hoch. Inmitten des Umbruchs verlieben sich zwei junge Menschen, die nicht unterschiedlicher sein konnten: Lisa aus Marzahn und Cem aus Neukölln. Zwischen Abriss und Aufbruch stellen sich die Beiden gegen alle Erwartungen.

Besetzung Sesede Terziyan, Taner Şahintürk, Falilou Seck, Anastasia Gubareva  Text & Regie Hakan Savaş Mican  Bühne Alissa Kolbusch  Kostüm Miriam Marto, Sylvia Rieger  Musikalische Leitung & Komposition Peer Neumann  Live-musik Peer Neumann, Kristina Koropecki, Isabelle Klemt, Dima Dawood, Ömer-Kaan Özdağ, Ceren Bozkurt, Cham Saloum  Lichtdesign Carsten Sander  Illustration & Animation Steffi Stagge  Video Sebastian Lempe  Tanzcoach Sabrina Hawemann  Dramaturgie Holger Kuhla

PRESSESTIMMEN

»Mican zeigt einmal mehr, dass er gegenwärtig der beste Geschichtenerzähler im deutschen Theater ist.«
Patrick Wildermann, Tagesspiegel

PRESSESTIMMEN

»Liebevoll blickt Mican auf die Umwege und Irrwege der Menschen und auf die Frage, wessen Träume hier eigentlich gelebt werden…«
Barbara Behrendt, rbb

PRESSESTIMMEN

»Micans Berlin-Trilogie stellt eines der interessantesten Theaterprojekte dar.«
Doris Meierhenrich, Berliner Zeitung

Vatermal

Nach dem Roman von Necati Öziri

Maxim Gorki Theater | Berlin | Premiere 21.12.24
In der Jurydiskussion zum 62. Berliner Theatertreffen

Arda weiß nicht, wie viel Zeit ihm noch bleibt. Er liegt mit Organversagen auf der Intensivstation und kann nicht anders, als sich noch ein letztes Mal an all die Momente zu erinnern, in denen er das Gefühl hatte, dem Leben ein Stück näher gewesen zu sein. Ein Stück über Familie als Bruchstelle — und über weibliche Stärke im Angesicht von Armut, Abwesenheit und Ausgrenzung.

Besetzung Sesede Terziyan, Doğa Gürer, Flavia Lefèvre  Textfassung & Regie Hakan Savaş Mican  Bühne Alissa Kolbusch  Kostüm Sylvia Rieger  Musik Nils Ostendorf Live-musik Kristina Koropecki, Mascha Juno  Lichtdesign Murat Özuzun Video Sebastian Lempe  Dramaturgie Anahit Bagradjans, Holger Kuhla

PRESSESTIMMEN

»Hakan Savaş Mican, ohne Frage einer der wichtigen Regisseure des Gegenwartstheaters…«
Peter Laudenbach, Süddeutsche Zeitung

PRESSESTIMMEN

»Bei Mican wird mehr geweint als gebrüllt, mehr gesungen als vorgespielt.«
Tom Mustroph, taz

PRESSESTIMMEN

»Er glaubt unbedingt an das Theater…«
Georg Kasch, Berliner Morgenpost

Archiv der Sehnsüchte

Nach dem Roman „Die Ungehaltenen“ von Deniz Utlu

Staatstheater Hannover | Premiere 18.10.24
In der Jurydiskussion zum 62. Berliner Theatertreffen

Elyas ist wütend, ohne zu wissen, worauf. Statt sein Jurastudium zu beenden, hängt er in Kneipen herum, springt über parkende Autos, beschimpft die Stadt aus dem Fenster und erzählt jedem von seinem großen Projekt: einem digitalen Archiv für die Generation seiner Eltern – die sogenannten Gastarbeiter:innen. Ein Stück über die Unruhe derer, die zwischen Erinnerungen leben, die nicht ihre eigenen sind.

Besetzung Cino Djavid, Yasmin Mowafek, Max Landgrebe, Stella Hilb, Servan Durmaz  Regie Hakan Savaş Mican  Textfassung Deniz Utlu, Hakan Savaş Mican  Bühne Alissa Kolbusch  Kostüm Miriam Marto  Komposition Jörg Gollasch  musikalische Leitung Lukas Fröhlich  Live-musik Lukas Fröhlich, Almut Lustig  Video Sebastian Lempe  Dramaturgie Elvin İlhan

PRESSESTIMMEN

»Galliger Humor, gerechter Zorn und echte Traurigkeit fügen sich in pausenlosen zwei Stunden zu einer Erzählung von 70 Jahren Zuwanderungsgeschichte.«
Stefan Gohlisch, Hannoversche Allgemeine Zeitung

PRESSESTIMMEN

»Diese Figur sammelt, was aus den Emotionen der vergangenen Generation geworden ist.«
Michael Laages, Deutschlandradio

Der Reisende

Nach dem Roman von Ulrich Alexander Boschwitz 

Schauspiel Essen | Premiere 13.09.24

Ein jüdischer Kaufmann reist nach den Novemberpogromen 1938 durch Deutschland, auf der verzweifelten Suche nach einem sicheren Ort. Der Reisende erzählt von Verfolgung, Entwürdigungen und dem Verlust von Heimat – und von der Frage, was Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten bedeutet.

Besetzung Lene Dax, Alexey Ekimov, Philipp Noack, Mathias Znidarec  TextFassung & Regie Hakan Savaş Mican  Bühne Alissa Kolbusch  Kostüm Miriam Marto Musikalische Leitung Martin Engelbach, Kai Weiner Live-Musik Ceren Bozkurt, Kai Weiner  Video Benjamin Krieg, Sebastian Lempe Dramaturgie Maximilian Löwenstein

PRESSESTIMMEN

»Ein eindringlicher Theaterabend über Verfolgung, Verlust und Würde.«
Jürgen Otten — Deutschlandfunk Kultur

PRESSESTIMMEN

»Die Blickrichtung wechselt, springt über die Handlungsachse. Diese Inszenierung will ein Achsensprung sein, nicht Schuss und Gegenschuss.«
Gerhard Preußer, Nachtkritik

PRESSESTIMMEN

»Eine tief berührende Inszenierung.«
WAZ/NRZ

Unser Deutschland­märchen

Frei nach dem Roman von Dinçer Güçyeter

Maxim Gorki Theater | Berlin | Premiere 06.04.24
eingeladen zum 62. Theatertreffen

Zwei ungeheuer starke Menschen bewegen sich zwischen unerreichbaren Heimaten, durch ein Leben voller Sehnsüchte, geplatzter Träume, Wut und Liebe. Zwischen Schichtarbeit, Fremdheit und sozialer Enge kämpft eine Frau um Würde, während ihr Sohn versucht, der vorgezeichneten Arbeiterbiografie zu entkommen.

Besetzung Sesede Terziyan, Taner Şahintürk  Textfassung & Regie Hakan Savaş Mican  Bühne Alissa Kolbusch  Kostüm Sylvia Rieger  Komposition Peer Neumann  Live-musik Claire Cross, Bekir Karaoğlan, Peer Neumann, Cham Saloum, Ceren Bozkurt  Video Sebastian Lempe  Lichtdesign Carsten Sander  Dramaturgie Clara Probst, Holger Kuhla

PRESSESTIMMEN

»Dabei ist dem Gorki-Hausregisseur eine Roman-Adaption geglückt, die den Stoff – was selten gelingt – tatsächlich mehrwertstiftend vom epischen ins dramatische Genre übersetzt und überhaupt ziemlich großartig ist. «
Christine Wahl, Tagesspiegel

PRESSESTIMMEN

»…dieser emotionale, humorvolle, warmherzige, auch sentimentale Abend eine große Feier…«
Barbara Behrendt, rbb24

PRESSESTIMMEN

»Ein fulminanter Erfolg für das Gorki Theater…«
Eva Britsch, Theater Pur

PRESSESTIMMEN

»Hakan Savaş Mican hat die vielschichtige und vielstimmige Romanvorlage, die unterschiedliche Erzähltöne collagiert, die poetisch und bilderreich ist.«
Katrin Pauly, Berliner Morgenpost

Muttersprache Mameloschn

Von Sasha Marianna Salzmann

Maxim Gorki Theater | Berlin | Premiere 07.12.23

Großmutter, Mutter und Enkeltochter leben miteinander, ohneeinander, gegeneinander — verstrickt in Vergangenheit, Vorwürfe und unerfüllte Erwartungen. Während der Sohn in der Ferne ein anderes Leben sucht und die Jüngste von New York träumt, kämpfen die Frauen zwischen Erinnerung, Schuld und dem Wunsch nach Selbstbestimmung. Eine Familie, die sich voneinander entfernt und doch unauflöslich verbunden bleibt.

Besetzung Anastasia Gubareva, Daniel Kahn, Alexandra Sinelnikova, Ursula Werner Regie Hakan Savaş Mican  Bühne Alissa Kolbusch  Kostüm Sylvia Rieger  live-musik Daniel Kahn  Video Sebastian Lempe  Lichtdesign Arndt Sellentin  Dramaturgie Clara Probst, Holger Kuhla

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»Am faszinierendsten ist aber Ursula Werner als Großmutter, die für diese Rolle nach langer Zeit ans Gorki zurückkehrt. Man bewundert ihre Lin restlos für ihren Heldenmut, die nie endende Kraft, mit der sie ihr Leben gemeistert hat …«
Gabi Hift, nachtkritik.de

PRESSESTIMMEN

»…inszeniert von Hakan Savaş Mican, dessen Spezialität behutsam erzählte Lebenswege…«
Ulrich Seidler, Berliner Zeitung

PRESSESTIMMEN

»Dieser politische Blick […] lässt das Stück heute noch aktueller wirken als 2012.«
Barbara Behrendt, rbb24

Alles wird schön sein.

Ein Mixtape von Hakan Savaş Mican

Maxim Gorki Theater | Berlin | Premiere 26.05.23

Ein Mann bekommt eine tödliche Diagnose und wird sterben, noch bevor seine Tochter auf die Welt gekommen ist. Also versucht er für sie eine Tonkassette aufzunehmen und fragt sich, ob es überhaupt möglich ist, etwas über den eigenen Tod hinaus zu bewahren. Was bleibt? Enttäuschungen? Sünden? Verletzungen? Ideale?

Besetzung Emre Aksızoğlu, Taner Şahintürk, Merve Akyıldız, Peer Neumann  text & Regie Hakan Savaş Mican  Bühne Alissa Kolbusch  Kostüm Sylvia Rieger  Musikalische Leitung Peer Neumann  Video Sebastian Lempe  Lichtdesign Arndt Sellentin  Dramaturgie Holger Kuhla

PRESSESTIMMEN

»Ein kurzer, erzählerisch-poetischer und musikalischer Theaterabend über zerrissene Identität und ihre immer gleichzeitig in zwei Richtungen laufende Sehnsucht.«
Sophie Klieeisen, Berliner Morgenpost

PRESSESTIMMEN

»Fast ohne Bühnenbild, lediglich mit einem braunen Pappkarton voller Habseligkeiten ausgestattet, öffnet Ali den Blick in eine Vergangenheit, die ihn nicht loslässt…«
Irene Bazinger, Frankfurter Allgemeine Zeitung

PRESSESTIMMEN

»Das Stück erzählt deutsch-türkische Migrationsgeschichte – mit sentimentalem Touch, wie immer bei Mican.«
Barbara Behrendt, rbb24

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