Berlin Karl-Marx-Platz

Dritter Teil der Stadt-Trilogie
Ein letztes Liebeslied von Hakan Savaş Mican

Maxim Gorki Theater | Berlin | Premiere 01.11.25

Berlin, Anfang der 90er. Die Mauer ist gefallen, die Regeln unklar, das Tempo hoch. Inmitten des Umbruchs verlieben sich zwei junge Menschen, die nicht unterschiedlicher sein konnten: Lisa aus Marzahn und Cem aus Neukölln. Zwischen Abriss und Aufbruch stellen sich die Beiden gegen alle Erwartungen.

Besetzung Sesede Terziyan, Taner Şahintürk, Falilou Seck, Anastasia Gubareva  Text & Regie Hakan Savaş Mican  Bühne Alissa Kolbusch  Kostüm Miriam Marto, Sylvia Rieger  Musikalische Leitung & Komposition Peer Neumann  Live-musik Peer Neumann, Kristina Koropecki, Isabelle Klemt, Dima Dawood, Ömer-Kaan Özdağ, Ceren Bozkurt, Cham Saloum  Lichtdesign Carsten Sander  Illustration & Animation Steffi Stagge  Video Sebastian Lempe  Tanzcoach Sabrina Hawemann  Dramaturgie Holger Kuhla

PRESSESTIMMEN

»Mican zeigt einmal mehr, dass er gegenwärtig der beste Geschichtenerzähler im deutschen Theater ist.«
Patrick Wildermann, Tagesspiegel

PRESSESTIMMEN

»Liebevoll blickt Mican auf die Umwege und Irrwege der Menschen und auf die Frage, wessen Träume hier eigentlich gelebt werden…«
Barbara Behrendt, rbb

PRESSESTIMMEN

»Micans Berlin-Trilogie stellt eines der interessantesten Theaterprojekte dar.«
Doris Meierhenrich, Berliner Zeitung

Vatermal

Nach dem Roman von Necati Öziri

Maxim Gorki Theater | Berlin | Premiere 21.12.24
In der Jurydiskussion zum 62. Berliner Theatertreffen

Arda weiß nicht, wie viel Zeit ihm noch bleibt. Er liegt mit Organversagen auf der Intensivstation und kann nicht anders, als sich noch ein letztes Mal an all die Momente zu erinnern, in denen er das Gefühl hatte, dem Leben ein Stück näher gewesen zu sein. Ein Stück über Familie als Bruchstelle — und über weibliche Stärke im Angesicht von Armut, Abwesenheit und Ausgrenzung.

Besetzung Sesede Terziyan, Doğa Gürer, Flavia Lefèvre  Textfassung & Regie Hakan Savaş Mican  Bühne Alissa Kolbusch  Kostüm Sylvia Rieger  Musik Nils Ostendorf Live-musik Kristina Koropecki, Mascha Juno  Lichtdesign Murat Özuzun Video Sebastian Lempe  Dramaturgie Anahit Bagradjans, Holger Kuhla

PRESSESTIMMEN

»Hakan Savaş Mican, ohne Frage einer der wichtigen Regisseure des Gegenwartstheaters…«
Peter Laudenbach, Süddeutsche Zeitung

PRESSESTIMMEN

»Bei Mican wird mehr geweint als gebrüllt, mehr gesungen als vorgespielt.«
Tom Mustroph, taz

PRESSESTIMMEN

»Er glaubt unbedingt an das Theater…«
Georg Kasch, Berliner Morgenpost

Archiv der Sehnsüchte

Nach dem Roman „Die Ungehaltenen“ von Deniz Utlu

Staatstheater Hannover | Premiere 18.10.24
In der Jurydiskussion zum 62. Berliner Theatertreffen

Elyas ist wütend, ohne zu wissen, worauf. Statt sein Jurastudium zu beenden, hängt er in Kneipen herum, springt über parkende Autos, beschimpft die Stadt aus dem Fenster und erzählt jedem von seinem großen Projekt: einem digitalen Archiv für die Generation seiner Eltern – die sogenannten Gastarbeiter:innen. Ein Stück über die Unruhe derer, die zwischen Erinnerungen leben, die nicht ihre eigenen sind.

Besetzung Cino Djavid, Yasmin Mowafek, Max Landgrebe, Stella Hilb, Servan Durmaz  Regie Hakan Savaş Mican  Textfassung Deniz Utlu, Hakan Savaş Mican  Bühne Alissa Kolbusch  Kostüm Miriam Marto  Komposition Jörg Gollasch  musikalische Leitung Lukas Fröhlich  Live-musik Lukas Fröhlich, Almut Lustig  Video Sebastian Lempe  Dramaturgie Elvin İlhan

PRESSESTIMMEN

»Galliger Humor, gerechter Zorn und echte Traurigkeit fügen sich in pausenlosen zwei Stunden zu einer Erzählung von 70 Jahren Zuwanderungsgeschichte.«
Stefan Gohlisch, Hannoversche Allgemeine Zeitung

PRESSESTIMMEN

»Diese Figur sammelt, was aus den Emotionen der vergangenen Generation geworden ist.«
Michael Laages, Deutschlandradio

Der Reisende

Nach dem Roman von Ulrich Alexander Boschwitz 

Schauspiel Essen | Premiere 13.09.24

Ein jüdischer Kaufmann reist nach den Novemberpogromen 1938 durch Deutschland, auf der verzweifelten Suche nach einem sicheren Ort. Der Reisende erzählt von Verfolgung, Entwürdigungen und dem Verlust von Heimat – und von der Frage, was Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten bedeutet.

Besetzung Lene Dax, Alexey Ekimov, Philipp Noack, Mathias Znidarec  TextFassung & Regie Hakan Savaş Mican  Bühne Alissa Kolbusch  Kostüm Miriam Marto Musikalische Leitung Martin Engelbach, Kai Weiner Live-Musik Ceren Bozkurt, Kai Weiner  Video Benjamin Krieg, Sebastian Lempe Dramaturgie Maximilian Löwenstein

PRESSESTIMMEN

»Ein eindringlicher Theaterabend über Verfolgung, Verlust und Würde.«
Jürgen Otten — Deutschlandfunk Kultur

PRESSESTIMMEN

»Die Blickrichtung wechselt, springt über die Handlungsachse. Diese Inszenierung will ein Achsensprung sein, nicht Schuss und Gegenschuss.«
Gerhard Preußer, Nachtkritik

PRESSESTIMMEN

»Eine tief berührende Inszenierung.«
WAZ/NRZ

Unser Deutschland­märchen

Frei nach dem Roman von Dinçer Güçyeter

Maxim Gorki Theater | Berlin | Premiere 06.04.24
eingeladen zum 62. Theatertreffen

Zwei ungeheuer starke Menschen bewegen sich zwischen unerreichbaren Heimaten, durch ein Leben voller Sehnsüchte, geplatzter Träume, Wut und Liebe. Zwischen Schichtarbeit, Fremdheit und sozialer Enge kämpft eine Frau um Würde, während ihr Sohn versucht, der vorgezeichneten Arbeiterbiografie zu entkommen.

Besetzung Sesede Terziyan, Taner Şahintürk  Textfassung & Regie Hakan Savaş Mican  Bühne Alissa Kolbusch  Kostüm Sylvia Rieger  Komposition Peer Neumann  Live-musik Claire Cross, Bekir Karaoğlan, Peer Neumann, Cham Saloum, Ceren Bozkurt  Video Sebastian Lempe  Lichtdesign Carsten Sander  Dramaturgie Clara Probst, Holger Kuhla

PRESSESTIMMEN

»Dabei ist dem Gorki-Hausregisseur eine Roman-Adaption geglückt, die den Stoff – was selten gelingt – tatsächlich mehrwertstiftend vom epischen ins dramatische Genre übersetzt und überhaupt ziemlich großartig ist. «
Christine Wahl, Tagesspiegel

PRESSESTIMMEN

»…dieser emotionale, humorvolle, warmherzige, auch sentimentale Abend eine große Feier…«
Barbara Behrendt, rbb24

PRESSESTIMMEN

»Ein fulminanter Erfolg für das Gorki Theater…«
Eva Britsch, Theater Pur

PRESSESTIMMEN

»Hakan Savaş Mican hat die vielschichtige und vielstimmige Romanvorlage, die unterschiedliche Erzähltöne collagiert, die poetisch und bilderreich ist.«
Katrin Pauly, Berliner Morgenpost

Muttersprache Mameloschn

Von Sasha Marianna Salzmann

Maxim Gorki Theater | Berlin | Premiere 07.12.23

Großmutter, Mutter und Enkeltochter leben miteinander, ohneeinander, gegeneinander — verstrickt in Vergangenheit, Vorwürfe und unerfüllte Erwartungen. Während der Sohn in der Ferne ein anderes Leben sucht und die Jüngste von New York träumt, kämpfen die Frauen zwischen Erinnerung, Schuld und dem Wunsch nach Selbstbestimmung. Eine Familie, die sich voneinander entfernt und doch unauflöslich verbunden bleibt.

Besetzung Anastasia Gubareva, Daniel Kahn, Alexandra Sinelnikova, Ursula Werner Regie Hakan Savaş Mican  Bühne Alissa Kolbusch  Kostüm Sylvia Rieger  live-musik Daniel Kahn  Video Sebastian Lempe  Lichtdesign Arndt Sellentin  Dramaturgie Clara Probst, Holger Kuhla

PRESSESTIMMEN

»Am faszinierendsten ist aber Ursula Werner als Großmutter, die für diese Rolle nach langer Zeit ans Gorki zurückkehrt. Man bewundert ihre Lin restlos für ihren Heldenmut, die nie endende Kraft, mit der sie ihr Leben gemeistert hat …«
Gabi Hift, nachtkritik.de

PRESSESTIMMEN

»…inszeniert von Hakan Savaş Mican, dessen Spezialität behutsam erzählte Lebenswege…«
Ulrich Seidler, Berliner Zeitung

PRESSESTIMMEN

»Dieser politische Blick […] lässt das Stück heute noch aktueller wirken als 2012.«
Barbara Behrendt, rbb24

Alles wird schön sein.

Ein Mixtape von Hakan Savaş Mican

Maxim Gorki Theater | Berlin | Premiere 26.05.23

Ein Mann bekommt eine tödliche Diagnose und wird sterben, noch bevor seine Tochter auf die Welt gekommen ist. Also versucht er für sie eine Tonkassette aufzunehmen und fragt sich, ob es überhaupt möglich ist, etwas über den eigenen Tod hinaus zu bewahren. Was bleibt? Enttäuschungen? Sünden? Verletzungen? Ideale?

Besetzung Emre Aksızoğlu, Taner Şahintürk, Merve Akyıldız, Peer Neumann  text & Regie Hakan Savaş Mican  Bühne Alissa Kolbusch  Kostüm Sylvia Rieger  Musikalische Leitung Peer Neumann  Video Sebastian Lempe  Lichtdesign Arndt Sellentin  Dramaturgie Holger Kuhla

PRESSESTIMMEN

»Ein kurzer, erzählerisch-poetischer und musikalischer Theaterabend über zerrissene Identität und ihre immer gleichzeitig in zwei Richtungen laufende Sehnsucht.«
Sophie Klieeisen, Berliner Morgenpost

PRESSESTIMMEN

»Fast ohne Bühnenbild, lediglich mit einem braunen Pappkarton voller Habseligkeiten ausgestattet, öffnet Ali den Blick in eine Vergangenheit, die ihn nicht loslässt…«
Irene Bazinger, Frankfurter Allgemeine Zeitung

PRESSESTIMMEN

»Das Stück erzählt deutsch-türkische Migrationsgeschichte – mit sentimentalem Touch, wie immer bei Mican.«
Barbara Behrendt, rbb24

Im Menschen muss alles herrlich sein

Von Sasha Marianna Salzmann

Thalia Theater | Hamburg | Premiere 27.10.22
Eingeladen zu den Autor:innentheatertagen 2023 im Deutschen Theater

Nach dem Zerfall der Sowjetunion flieht eine junge Mutter mit ihrer Tochter aus der Ukraine nach Jena und beginnt im Nachwende-Deutschland ein neues Leben. Jahrzehnte später versucht die nächste Generation, ihre Herkunft und die Brüchigkeit ihrer Identität zu begreifen.

Besetzung Pauline Rénevier, Toini Ruhnke, Stefan Stern, Oda Thormeyer, Oana Solomon  Regie Hakan Savaş Mican  Bühne Michael Köpke  Kostüm Sylvia Rieger  Live-musik Masha Kashyna  Video Sebastian Lempe  Dramaturgie Susanne Meister

PRESSESTIMMEN

»Absolut überragend ist Oda Thormeyer als Edis Mutter Lena. Sie hält diese krude Familie mit so einer störrischen Wut zusammen, mit so viel unterdrückter Trauer, dass es ins Herz trifft.«
Peter Helling, NDR

PRESSESTIMMEN

»Was für ein Glücksfall.«
Peter Helling, NDR

PRESSESTIMMEN

»Regisseur Hakan Savaş Mican bringt den Stoff sehr erzählerisch, nachvollziehbar und elegant auf die Bühne.«
Heiko Kammerhoff, Hamburger Morgenpost

PRESSESTIMMEN

»Ein intensiver Theaterabend.«
Annette Stiekele, Hamburger Abendblatt

Transit

Nach dem Roman von Anna Seghers

Theater Oberhausen | Premiere 06.05.22

Frankreich, 1940er Jahre: Flüchtlinge warten verzweifelt auf Visa und Schiffspassagen, um vor den Nationalsozialisten zu fliehen. Ein deutscher Erzähler nimmt die Identität eines verstorbenen Schriftstellers an, um Europa verlassen zu können. Zwischen Konsulaten, Warteschlangen und einer unerfüllbaren Liebe entsteht ein Schwebezustand aus Hoffnung, Angst und endlosem Warten.

Besetzung Martin Engelbach, Agnes Lampkin, Daniel Rothaug, Cham Saloum, Luna Schmid, Julius Janosch Schulte, Klaus Zwick  Textfassung & Regie Hakan Savaş Mican  Bühne Marian Nketiah, Hakan Savaş Mican  Kostüm Sylvia Rieger  musikalische Leitung Martin Engelbach  Video Benjamin Krieg, Ayşe Gülsüm Özel  Dramaturgie Viktoria Göke

PRESSESTIMMEN

»Hakan Savaş Mican macht aus Anna Seghers’ Roman glanzvolles Theater für Oberhausen.«
Ralph Wilms, WAZ

Onkel Wanja

Von Anton Tschechow

Thalia Theater | Hamburg | Premiere 25.02.22

Auf einem verarmten Landgut erstarren Onkel Wanja und seine Nichte Sonja im Gefühl eines verfehlten Lebens. Die Ankunft des Professors und seiner jungen Frau bringt verdrängte Wünsche und Enttäuschungen ans Licht. Tschechow erzählt von verlorener Zeit, unerfüllten Möglichkeiten und der leisen Zumutung, weiterleben zu müssen.

Besetzung Oliver Mallison, Anna Blomeier, Meryem Öz, Sandra Flubacher, Stefan Stern, Felix Knopp, Daniel Kahn  Regie Hakan Savaş Mican  Bühne Hakan Savaş Mican, Marion Schindler   Kostüm Miriam Marto  musik Daniel Kahn  Live-video Ruben Christiansen, Julian Hübner  Video Mikko Gaestel   Dramaturgie Susanne Meister

PRESSESTIMMEN

»…fulminant aufspielendes Ensemble…«
Annette Stiekele, Hamburger Abendblatt

PRESSESTIMMEN

»…die inneren Vorgänge, die Sehnsucht der Figuren, ihre innere Musik.«
Peter Helling, NDR

PRESSESTIMMEN

»…grandios gespielte Schlusszene…«
Lenard Brar Manthey Rojas, taz

Berlin Kleistpark

Zweiter Teil der Stadt-Trilogie
von Hakan Savaş Mican

Maxim Gorki Theater | Berlin | Premiere 11.12.21

Adem steht auf einem Treppenabsatz. Rechts: Moria, Nachbarin, Geliebte, mögliche Zukunft — in wenigen Tagen könnten sie zusammenziehen, eine Familie gründen, oder sich im nächsten Moment verlieren. Links: seine Mutter Meryem, mit Koffern voller Geschirr und Schuld. Sie ist gekommen, um wiedergutzumachen, dass sie ihn als Kind in der Türkei zurückließ. Adem zögert zwischen zwei Türen: einer Vergangenheit, die er löschen will, und einer Zukunft, die ihm Angst macht. Dazwischen steht die Frage, ob ein Leben ohne die Last des Herkunft möglich ist.

Besetzung Sema Poyraz, Abak Safaei-Rad, Taner Şahintürk, Falilou Seck, Çiğdem Teke, Sesede Terziyan, Mehmet Yılmaz  text & Regie Hakan Savaş Mican  Bühne Alissa Kolbusch  Kostüm Miriam Marto  musik Jörg Gollasch  Live-musik Lukas Fröhlich, Peer Neumann, Natalie Plöger, Lizzy Scharnofske   Video Sebastian Lempe, Mikko Gaestel
Lichtdesign Arndt Sellentin   Dramaturgie Yunus Ersoy, Holger Kuhla

PRESSESTIMMEN

»Die Raffinesse der berührenden Inszenierung liegt unter anderem darin, die Einsamkeit der Mutter, die Fremdheit ihres Sohnes nicht zu verkitschen, sondern genau, ratlos und nüchtern zu zeichnen und mit trockener Komik auszubalancieren.«
Peter Laudenbach, Süddeutsche Zeitung

PRESSESTIMMEN

»…überträgt sich ein universelles Gefühl von Verlorenheit.«
Patrick Wildermann, Tagesspiegel

PRESSESTIMMEN

»Hakan Savaş Mican findet den Ton zwischen Poesie und Pathos. In seiner Art zu erzählen, in seinem Bekenntnis zur Vergeblichkeit, liegt vielleicht sogar Trost.«
Ulrich Seidler, Berliner Zeitung

Berlin Karl-Marx-Platz

Ein Singspiel von Hakan Savaş Mican

Neuköllner Oper | Berlin | Premiere 09.10.21
Deutscher Musical Theater Preis für das Beste Buch 2022 

Berlin, Anfang der 90er. Die Mauer ist gefallen, die Regeln unklar, das Tempo hoch. Inmitten des Umbruchs verlieben sich zwei junge Menschen, die nicht unterschiedlicher sein konnten: Lisa aus Marzahn und Cem aus Neukölln. Zwischen Abriss und Aufbruch stellen sich die Beiden gegen alle Erwartungen.

Besetzung Alida Stricker, Hasan Hüseyin Taşgın, Rita Feldmeier, Berivan Mara Kaya   text, Lyrics & Regie Hakan Savaş Mican  Bühne Alissa Kolbusch  Kostüm Marcus Karkhof   musik Jörg Gollasch  Live-musik Peer Neumann, Lukas Fröhlich, Fabian Engwicht, Isabelle Klemt, Natalie Plöger, Manuel Zacek, Wassim Mukdad, Lizzy Scharnofske, Philip Dornbusch, Fabiana Striffler, Meike-Lou Schneider   Video Sebastian Lempe Dramaturgie Holger Kuhla

PRESSESTIMMEN

»Ein Sommer, der im Mund schmilzt wie eine Süßigkeit«
Isabel Herzfeld – tagesspiegel

PRESSESTIMMEN

»Darin verarbeitet der Regisseur und Autor Geschichten und geplatzte Träume, „die schon lange erzählt werden sollten.«
Claudia von Dühren, B.Z.

Blick von der Brücke

Von Arthur Miller 

Thalia Theater | Hamburg | Premiere 18.09.21

Im Leben des Hafenarbeiters Eddie lief lange alles ganz gut. Als er – Ehrensache – zwei illegal eingewanderte Verwandte aus Sizilien bei sich aufnimmt, gerät sein Leben außer Kontrolle. Eifersucht, verlorenes Ehrgefühl, Verrat – mit großer Wut wendet er sich gegen die Neuankömmlinge, die bei ihm Schutz gesucht haben.

Besetzung Felix Knopp, Idil Üner, Maike Knirsch, Tim Porath, Johannes Hegemann  Regie Hakan Savaş Mican  Bühne Sylvia Rieger  Kostüm Miriam Marto  musik Rasha Nahas   Live-musik Rasha Nahas  Video Mikko Gaestel  Dramaturgie Susanne Meister

PRESSESTIMMEN

»Mican belässt das Sozaldrama in seiner Entstehungszeit und lässt die Schauspieler wiederum ihre Arbeit tun. Sein Kunstgriff besteht darin, diese Handlung durch die israelisch-palästinensiche Musikerin Rasha Nahas live begleiten zu lassen.«
Maike Schiller, Hamburger Abendblatt

PRESSESTIMMEN

»Mit reichlich Applaus wird das Endemble zu Recht für seine schauspielerische Leistung gefeiert.«
Maike Schiller, Hamburger Abendblatt

Berlin Oranienplatz

Erster Teil der Stadt-Trilogie

von Hakan Savaş Mican

Maxim Gorki Theater | Berlin | Premiere 28.08.20

Can hat mit gefälschter Designerkleidung das große Geld gemacht. Statt eine fünfjährige Haftstrafe anzutreten, will er Berlin verlassen und nach Istanbul gehen. An seinem letzten Tag in der Stadt besucht er ein letztes Mal die Menschen und Orte, die er fast vergessen hat – und die ihn fast vergessen haben. Eine Geschichte von verpassten Chancen und dem Versuch herauszufinden, welches Leben das Original ist und welches nur die Kopie eines anderen.

Besetzung Emre Aksızoğlu, Anastasia Gubareva, Sema Poyraz, Taner Şahintürk, Falilou Seck, Tim Seyfi, Sesede Terziyan  text & Regie Hakan Savaş Mican  Bühne Alissa Kolbusch  Kostüm Sylvia Rieger musikalische Leitung Jörg Gollasch  Live-musik Lukas Fröhlich, Peer Neumann, Lizzy Scharnofske, Natalie Plöger  Video Mikko Gaestel  Lichtdesign Marco Vitale   Dramaturgie Irina Szodruch, Holger Kuhla

PRESSESTIMMEN

»Wie das Theater selbst tastet sich dieser Abend hinein in eine Zukunft, die unwirklich, vielleicht unmöglich erscheint, in eine Leere, die nicht weiß, wie sie zu füllen wäre. Und er tut das mit einer Wärme, die Hoffnung gibt, die tröstet, die sagt: Du bist nicht allein, wir stecken alle da drin.«
Sascha Krieger, stagescreen

PRESSESTIMMEN

»In seiner konsequent schwermütigen Grundstimmung mit zarten Hoffnungsmomenten scheint Berlin Oranienplatz wie gemacht für diesen ambivalenten Spielzeitbeginn«
Tom Wohlfarth, Taz

PRESSESTIMMEN

»Die Dialoge sind bei Hakan Savaş Mican geschmeidig und überzeugend, die knappen Szenen fließend verwoben und beredt ausgestaltet, im gleichen Atem und Tonfall wie seine leichthändig-humorvolle, musikalisch charmante Inszenierung.«
Irene Bazinger, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Vögel

Von Wajdi Mouawad

Thalia Theater | Hamburg | Premiere 07.12.19

Eine moderne Familie zwischen Berlin, New York und Israel und ein junges Liebespaar auf der Suche nach Identität und Zugehörigkeit. Nur wenn man sich seine Wurzeln bewusst macht, kann man sich frei entscheiden, wer man sein will. 

Besetzung Rosa Thormeyer, Pascal Houdus, Tilo Werner, Oda Thormeyer, Stephan Bissmeier, Christiane von Poelnitz   Regie Hakan Savaş Mican  Bühne Hakan Savaş Mican, Sylvia Rieger   Kostüm Sylvia Rieger   musik, Live-Musik & Komposition Daniel Kahn, Rasha Nahas  Video Benjamin Krieg  Licht Tilmann Cassens  Dramaturgie Susanne Meister

PRESSESTIMMEN

»Das harmonische Miteinander des Ensembles vermittelt zwischen lakonischem Witz, berührenden Momenten und schroffen Worten den schönen Traum: Alle Kulturen, Sprachen, Lieder können ineinander fließen und Grenzen sowie Abgrenzungen überflüssig machen.«
Thomas Joerdens, Nordseezeitung

PRESSESTIMMEN

»…packend, unverschnörkelt, direkt – und dennoch fragil.«
Peter Helling, NDR 90,3

PRESSESTIMMEN

»Grandios gefühlvoll, lustvoll lebendig!«
Stefan Forth, nachtkritik.de

PRESSESTIMMEN

»Sehr pur!«
Marcus Behrens, bremen zwei

PRESSESTIMMEN

»Das Sück der Stunde heißt ‚Vögel‘, so auch in Hamburg, wo es eine bejubelte Premiere feierte.«
Thomas Joerdens, Nordseezeitung

Die Nacht von Lissabon

Nach dem Roman von Erich Maria Remarque

Maxim Gorki Theater | Berlin | Premiere 11.01.19
In der Jurydiskussion zum 56. Berliner Theatertreffen

Mit Remarque geht Mican der Frage der Zugehörigkeit auf einem Kontinent nach, der sich als kulturelle und geographische Festung neu zu definieren versucht. Er erzählt aber auch von der Hoffnung, vom Wunder der Liebe und von der Möglichkeit der Solidarität.

Besetzung Anastasia Gubareva, Dimitrij Schaad   Bühne, Textfassung & Regie Hakan Savaş Mican  Beratung bühne Alissa Kolbusch  Kostüm Miriam Marto   Musikalische Leitung & Komposition Jörg Gollasch  Live-musik Lukas Fröhlich, Peer Neumann, Wassim Mukdad, Michael Glucksmann  Video Benjamin Krieg Lichtdesign Gregor Roth  Dramaturgie Irina Szodruch

PRESSESTIMMEN

»Die Traurigkeit bricht erst später, nach dem grandiosen Applaus, über einen herein, wenn man Schutz und Hut des Theaters und der Poesie verlassen hat und wieder draußen und allein ist. Aber doch nicht allein.«
Berliner Zeitung, Ulrich Seidler

PRESSESTIMMEN

»’Der Mensch‘, heißt es bei Remarque, ›war um diese Zeit nichts mehr; ein gültiger Pass alles.‹ Was dieser Umstand mit den Menschen macht, das hat Hakan Savaş Mican zu einem berührenden, warmherzigen Abend verdichtet, der unaufdringlich bis in unsere Gegenwart reicht.«
Berliner Morgenpost, Katrin Pauly

PRESSESTIMMEN

»Was für ein Paar, was für ein Drive! Man mag sich gar nicht sattsehen an dieser Emotionalität ohne Kitschrand, diesem erzählerischen Sog. Einer der schönsten Gorki-Abende seit langem.«
Georg Kasch, ZITTY

PRESSESTIMMEN

»Die Mittel der Regie und der Bühne an diesem Abend sind schlicht und unprätentiös. […] Schaad und Gubareva spielen unter der Leitung ihres selbsterklärten Regieromantikers […] so frei und durchdrungen, dass man gar nicht aufhören will, ihnen zuzusehen«
Simon Strauss, FAZ

PRESSESTIMMEN

»…eine kunstvoll gestaltete Collage, in der Fiktion und Realität, Vergangenheit und Gegenwart gleichberechtigt nebeneinander stehen.«
Anna Fastabend, Süddeutsche Zeitung

PRESSESTIMMEN

»Mican ist die europäische Fluchtroute der beiden Protagonisten noch einmal abgefahren und hat über seine Empfindungen dabei Tagebuch geführt. Immer wieder schiebt er die so entstandenen Textcollagen behutsam unter das Original…«
Simon Strauss, FAZ

PRESSESTIMMEN

»Es ist einer dieser seltenen Abende, die den Zuschauer bewegen, berühren, erschüttern – und doch nicht verzweifeln lassen.
Frank Dietschreit, Märkische Allgemeine Zeitung

Glaube Liebe Hoffnung

Von Ödön von Horváth

Maxim Gorki Theater | Berlin | Premiere 13.01.18

Ein Sozialdrama, das den schleichenden sozialen Abstieg einer jungen Angestellten zu Beginn der 1930er Jahre zeigt: Arbeitslosigkeit, Bürokratie und ökonomischer Druck treiben sie Schritt für Schritt an den Rand der Gesellschaft. Zwischen dem Wunsch nach einem würdevollen Leben, der Hoffnung auf Aufstieg und der Sehnsucht nach Liebe gerät sie in eine Spirale aus Abhängigkeit und Ausweglosigkeit.

Besetzung Mehmet Ateşçi, Lea Draeger, Daniel Kahn, Orit Nahmias, Taner Şahintürk, Sesede Terziyan  Regie Hakan Savaş Mican  bühne Sylvia Rieger Kostüm Sophie Du Vinage  Musik & Sounddesign Lars Wittershagen  Live-musik Daniel Kahn  Video Benjamin Krieg, Phillip Hohenwarter  Lichtdesign Carsten Sander  Dramaturgie Irina Szodruch

PRESSESTIMMEN

»Der Regisseur Hakan Savaş Mican, einer der großen, warmherzigen Geschichtenerzähler des Gegenwartstheaters…«
Peter Laudenbach, Süddeutsche Zeitung

PRESSESTIMMEN

»Starke Bilder sind das, besonders dann, wenn die Worte nicht mehr weiterwissen.«
Georg Kasch, Nachtkritik

PRESSESTIMMEN

»Besonders stark sind vor allem die Nahaufnahmen. Die kann der ausgebildete Filmemacher Hakan Savaş Mican nämlich richtig gut.«
Katrin Pauly, Berliner Morgenpost

Die Eroberung des goldenen Apfels

Ein Theaterprojekt von Hakan Savaş Mican & Emre Akal

Landestheater Niederösterreich | St. Pölten | Premiere 05.05.17

Ein Theater, irgendwo im Nirgendwo. Während auf der großen Bühne ein fulminanter Operettenabend über die zweite Wiener Türkenbelagerung gegeben wird, sitzt ein Haufen verlorener Theaterstatisten in der Kantine und wartet auf den großen Auftritt.

Besetzung Zeynep Bozbay, Tim Breyvogel, Stanislaus Dick, Vidina Popov, Michael Scherff, Volkan Türeli  Text Emre Akal, Hakan Savaş Mican, Ensemble  Regie Hakan Savaş Mican  bühne & Kostüm Sylvia Rieger  Musik Imre Lichtenberger Bozoki  Licht Günther Zaworka  Dramaturgie Kai Krösche

PRESSESTIMMEN

»Eine düstere Farce, ein komisches Lustspiel wird uns geboten; eine Farce, die fesselt.«
Robert Voglhuber, Momag

PRESSESTIMMEN

»…intelligent verschachtelt, in jedem Fall ein großes Vergnügen.«
Michael Wurmitzer, der Standard

Der Mann, der Liberty Valance erschoss

Nach einer Erzählung von Dorothy M. Johnson

Maxim Gorki Theater | Berlin | Premiere 14.01.17

Nach Westen! Ransom, ein junger Anwalt von der Ostküste will sein Glück in der rauen Welt der Cowboys suchen. Ein Duell um Macht und Recht hat begonnen. Auf welchem Fundament ist das, was wir »Demokratie« nennen, aufgebaut?

Besetzung Mehmet Ateşçi, Lea Draeger, Tim Porath, Taner Şahintürk, Yusef Sweid, Volkan Türeli  Regie Hakan Savaş Mican  bühne Sylvia Rieger  Kostüm Sophie Du Vinage  Musik Jörg Gollasch  Video Sebastian Pircher  Dramaturgie Ludwig Haugk

PRESSESTIMMEN

»Freilich ist Mican so klug, seinen Abend geistig nicht in der Politprärie anzusiedeln […] Nein, dieser großartige ›Mann, der Liberty Valance erschoss‹ rührt tiefer. An unser Bedürfnis nach dem Schaukampf, der uns jenseits irgendeiner Wahrheit von Schmerz, Niederlage und Gerechtigkeit erzählt. Damit wir Unbeteiligte bleiben können.«
Patrick Wildermann, Tagesspiegel

PRESSESTIMMEN

»Ob AfD, Trump, Putin oder Erdogan – es ist fast unmöglich, unsere politische Gegenwart nicht in dieses Stück hineinzulesen. […] Doch […] verpasst Hakan Savaş Mican den Zuschauern keine Lehrstunde in Demokratie. Er erzählt eine rasante Geschichte, die keine Pointen auslässt.«
Marie Kaiser, Deutschlandfunk

PRESSESTIMMEN

»Die Mythen, die das Genre von der Frühzeit des Landes und den Geburtswehen der amerikanischen Identität erzählt, nutzt Mican, um die Gegenwart mit einem popkulturell veredelten amerikanischen Selbstbild abzugleichen.«
Peter Laudenbach, Süddeutsche Zeitung

PRESSESTIMMEN

»Einmal mehr erzählt der Regisseur, auch begleitet von Live-Kamera, ein modernes Märchen.«
Ute Büsing, Inforadio

PRESSESTIMMEN

»Unvergessen wird die ungehemmte Spielfreude der Akteure bleiben.«
Volker Trauth, neues deutschland

Die Stadt der Fahrraddiebe

Eine Theaterprojekt von Hakan Savaş Mican & Ensemble

Theater Magdeburg | Premiere 07.10.16

Die Stadt der Fahrraddiebe ist ein musikalisch-dokumentarisches Stadtporträt, inspiriert von Vittorio De Sicas Film. Interviews, persönliche Erfahrungen, Musik, literarische Texte und filmische Bilder verdichten sich zu einer Collage, die wie ein Röntgenbild die sozialen Schichten und verborgenen Wirklichkeiten einer Stadt sichtbar macht.

Besetzung Pia-Micaela Barucki, Marie Ulbricht, Susi Wirth, Cornelius Gebert, Amadeus Köhli, Timo Hastenpflug  Text Hakan Savaş Mican & Ensemble  Regie Hakan Savaş Mican  bühne Sylvia Rieger  Kostüm Miriam Marto Musik Maren Keßler, David Schwarz   Video Guillaume Cailleau   Dramaturgie David Schliesing, Maiko Miske

PRESSESTIMMEN

»Das Erstaunliche bei dieser Arbeit ist, wie das etablierte Genre Stadtporträt, oft als knackige Revue inszeniert, zu einem poetischen Gebilde aus Stimmungen und Mentalitätslagen umgeformt wird, das zwar keine richtige Geschichte und auch nicht die Geschichte der Stadt erzählt, aber doch so etwas wie einem roten Faden durch die Gegenwart folgt.«
Thomas Irmer, Theater der Zeit

Meteoriten

Von Sasha Marianna Salzmann

Maxim Gorki Theater | Berlin | Premiere 15.04.16

Deutschland ist im WM-Endspiel und Berlin träumt sich mal wieder in ein Sommermärchen, um für kurze Zeit die von Kriegen zerrissene Welt zu vergessen. Aber nicht alle können oder wollen sich mitreißen lassen. Udi, Roy, Serösha, Üzüm und Cato passen nicht rein, so sehr sie es auch versuchen. Queer, quer, gerade erst angekommen, schon wieder auf der Flucht voreinander und allem um sie herum.

Besetzung Mehmet Ateşçi, Mareike Beykirsch, Thelma Buabeng, Dimitrij Schaad, Thomas Wodianka  Text Sasha Marianna Salzmann  Regie Hakan Savaş Mican  bühne Magda Willi  Kostüm Miriam Marto   Musik Michelle Gurevich

PRESSESTIMMEN

»Die Schauspieler nehmen die Eskalation der Konflikte mit erotischem Schwung und mit wütiger Hingabe, die auch aus der Eitelkeit und dem leiblichen Genuss ihrer Jugend gespeist sind und bestens zur Leidenschaft der Figuren passen.«
Ulrich Seidler, Berliner Zeitung

PRESSESTIMMEN

»Großes Kino. Beeindruckend auch Sequenzen, wenn die Spieler aus dem Stück heraustreten und von den Metamorphosen der griechischen Mythologie berichten,…«
Daniel Call, Siegessäule

PRESSESTIMMEN

»Ein vor Leben berstender, ungeheuer unterhaltsamer Abend. Und ein großer. Die Quintessenz eines Gorki-Abends.«
Sascha Krieger, Stage and Screen

Kleiner Mann – was nun?

Nach dem Roman von Hans Fallada

Maxim Gorki Theater | Berlin | Premiere 15.01.16

Die Geschichte eines kleinen und sehr geduldigen Angestellten wird erzählt, der nicht aufzubegehren im Stande ist, dessen Faust in der Tasche bleibt, der durch eine Welt des Schwindels taumelt und sich hilflos an das Einzige, was scheinbar haltbar ist, klammert: Eine Liebe, eine Frau, ein Kind, sein bedrohtes Glück.

Besetzung Emre Aksızoğlu, Anastasia Gubareva, Dominic Hartmann, Falilou Seck, Çiğdem Teke, Dimitrij Schaad, Mehmet Yılmaz  Textfassung & Regie Hakan Savaş Mican  bühne Sylvia Rieger  Kostüm Sophie Du Vinage  Musik Jörg Gollasch  Live-Musik Lukas Fröhlich, Valentin Butt, Matthias Trippner Dramaturgie Holger Kuhla

PRESSESTIMMEN

»Mican erzählt diesen Verlier-Blues warmherzig und mit Witz, die leichte Typisierung der Figuren ist so gekonnt wie die Gruppen-Arrangements. Micans Regie ist voll Mitgefühl für Falladas Figuren, aber frei von den Gefährdungen des Kitsches. Schöner Abend.«
Peter Laudenbach, Tip

PRESSESTIMMEN

»Mican tappt nicht in die Aktualisierungsfalle, überlässt es dem Betrachter, die Parallelen zur Gegenwart zu finden – schraubt nur das neoliberale Arbeitsethos noch ein wenig höher und baut dann und wann aktuelle Begrifflichkeiten wie Work-Life-Balance in die Szenen ein.«
André Mumot, Deutschlandradio Kultur

PRESSESTIMMEN

»Unterhaltsam sind auch die Nebenfiguren, die ein gut aufgelegtes Schauspieler-Quintett in fliegendem Rollenwechsel unter sich aufteilt.«
Christine Wahl, Tagesspiegel

Die Ungehaltenen

Nach dem Roman von Deniz Utlu

Maxim Gorki Theater | Berlin | Premiere 30.05.15

Die Ungehaltenen erzählt von Elyas, der in Kreuzberg zwischen Stillstand und Verlust lebt. Gemeinsam mit der Ärztin Aylin begibt er sich auf eine Reise von Berlin über Istanbul entlang der Schwarzmeerküste. Ein poetischer Abend über Zugehörigkeit, Verlust und eine Generation zwischen Herkunft und Ankommen.

Besetzung Mehmet Ateşçi, Elmira Bahrami, Volkan Türeli, Mehmet Yılmaz  Textfassung & Regie Hakan Savaş Mican  bühne & Kostüm Sylvia Rieger  Musik Volkan Türeli  Video Benjamin Krieg  Dramaturgie Necati Öziri

PRESSESTIMMEN

»Mican, selbst als Kofferkind aufgewachsen, weiß ein Lied von der Entwurzelung zu singen. Das merkt man diesem Abend an, der selbst da, wo die Vorlage nur laut ist, nach Zwischentönen lauscht.«
Patrick Wildermann, Der Tagesspiegel

PRESSESTIMMEN

»Ein bewegender Moment. Auf einmal ist das Stück keine Migrationsgeschichte mehr, sondern eine allgemein-menschliche.«
Oliver Kranz, Deutschlandfunk

PRESSESTIMMEN

»Trotz des harten Denkstoffs ein jederzeit angenehmer Abend.«
Steffen Kassel, Pagewizz.com

Schnee

Frei nach Motiven dem Roman von Orhan Pamuk

Maxim Gorki Theater | Berlin | Premiere 11.04.15 

In Karsberg kann man entweder fernsehen oder gläubig werden. Doch plötzlich bringt eine Reihe von Selbstmorden Unruhe in das sterbende Städtchen irgendwo in Deutschland. Und Unruhe mögen die Karsberger gar nicht, erst recht nicht, wenn es sich bei den Toten um Frauen mit Kopftuch handelt. Unglücklichsein ist schließlich noch lange kein Grund für Selbstmord. Um etwas über die Suizidwelle herauszufinden, kehrt der Schriftsteller Ka nach Jahren zurück in seine Heimat.

Besetzung Nora Abdel-Maksoud, Tamer Arslan, Dejan Bućin, Lea Draeger, Mehmet Yılmaz  Textfassung Hakan Savaş Mican, Oliver Kontny  Regie Hakan Savaş Mican  bühne Magda Willi, Cleo Niemeyer  Kostüm Daniela Selig  Musik Enik  Licht Carsten Sander Dramaturgie Irina Szodruch

PRESSESTIMMEN

»Vor dem Hintergrund der Islamdebatten ist dem Regisseur und Autor Mican zu dem Thema hohe Theaterkunst gelungen.«
B.Z.

PRESSESTIMMEN

»Abdel-Maksoud ist die schönste Islamisierung des deutschen Stadttheaters, die man sich nur wünschen kann.«
Süddeutsche Zeitung, Peter Laudenbach

Clavigo

Frei nach dem Stück von Johann Wolfgang Goethe

Staatstheater Wiesbaden | Premiere 07.03.15

Vom spanischen Hof verlegt Mican die Geschichte um die jungen Einwanderer Clavigo und Marie in die heutige Boomtown Dubai. Auf der Suche nach Selbstverwirklichung und einer inneren wie äußeren Heimat machen sie hier gemeinsam erste Schritte auf dem steilen Weg nach oben.

Besetzung Barbara Dussler, Kruna Savić, Felix Mühlen, Christian Erdt, Ulrich Rechenbach, Toomas Täht  Regie Hakan Savaş Mican  Textfassung Hakan Savaş Mican, Oliver Kontny  bühne Sylvia Rieger  Kostüm Miriam Marto  Musik Enik  Dramaturgie Katharina Gerschler

PRESSESTIMMEN

»Diese Inszenierung erinnert an einen Aspekt des Originals, der oft übersehen wird: Clavigo und seine Schwester Sophie sind Migranten, die fern der Heimat ihr Glück suchen.«
Andreas Pecht, Rhein-Zeitung

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»Schöne Ironie verkehrter Verhältnisse…«
Viola Bolduan, Wiesbadener Kurier

PRESSESTIMMEN

»Vom Dilemma fremd und doch heimisch zu sein.«
Eva Maria Magel, FAZ

PRESSESTIMMEN

»Eine modische, tüchtig alberne, aber auch gewitzte Clavigo-Bearbeitung.«
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau

Kasimir und Karoline

Von Ödön von Horváth

Münchener Volkstheater | München | Premiere 01.12.14

Auf dem Münchner Oktoberfest geraten Kasimir und Karoline in eine Beziehungskrise, nachdem Kasimir seine Arbeit verloren hat. Während er Halt und Würde zu bewahren versucht, richtet Karoline den Blick nach oben: Sie sucht Sicherheit, Anerkennung und die Möglichkeit eines anderen Lebens. In Micáns Inszenierung rückt Karolines Versuch eines Klassensprungs in den Mittelpunkt – und zeigt, wie ökonomischer Druck, Sehnsucht nach Zugehörigkeit und die Angst vor dem Abstieg intime Beziehungen verändern.

Besetzung Jean-Luc Bubert, Xenia Tiling, Robert Joseph Bartl, Oliver Möller, Pascal Riedel, Mara Widmann, Ursula Maria Burkhart, Constanze Wächter, Michael Tregor  Regie Hakan Savaş Mican  bühne Sylvia Rieger  Kostüm Miriam Marto  Musik Enik

PRESSESTIMMEN

»Hakan Savaş Mican erzählt die Geschichte als genaue Beobachtung sozialer Mechaniken. Die Wege der Figuren führen durch eine Gesellschaft, in der Abstiegsangst und Aufstiegssehnsucht dicht beieinanderliegen.«
S.Z. Extra

PRESSESTIMMEN

»…eine Atmosphäre, die nichts mit der Bierseligkeit des Münchner Oktoberfestes gemein hatte und einen allgemeineren und aufrichtigeren Topos schuf.«
Wolf Banitzki, Theaterkritiken München

PRESSESTIMMEN

»Hakan Savaş Mican hat einen ganzen Sack voll guter Ideen wie diese, die sich trefflich in sein Gesamtkonzept für Horváths kleine-Leute-Drama fügen.«
Eva-Elisabeth Fisch, Süddeutsche

PRESSESTIMMEN

»Der Regisseur hat den Figuren einen liebevollen, nicht herablassenden Blick geschenkt.«
Matthias Hejny, Abendzeitung München

On my way home

Eine szenische Installation von Hakan Savaş Mican

Ballhaus Naunystrasse | Berlin | Premiere 02.09.14

Man nennt sie Kofferkinder, Pendelkinder, Sommerkinder – Kinder der ersten Arbeitsmigrant*innen, die mit einem Koffer in der Hand zwischen Ländern, Abschieden und Wiedersehen aufwuchsen. Die Eltern wollten bald zurückkehren. Aus drei Jahren wurden zehn, aus zehn Jahren eine Ewigkeit. Deutschland wurde zur Heimat, die Kinder blieben Fremde.

Für das Projekt reiste Mican gemeinsam mit dem Videokünstler Benjamin Krige durch Regionen des ehemaligen Jugoslawiens, Griechenlands und der Türkei und sprach mit Menschen seiner Generation über Herkunft, Erinnerung und Lebenswege.

Besetzung Eva Bay, Dejan Bućin, Enik  Text & Regie Hakan Savaş Mican  bühne & Kostüm Sylvia Rieger  Sounddesign Vicki Schmatolla   Musik Enik  Video Benjamin Krieg, Hakan Savaş Mican  Dramaturgie Tunçay Kulaoğlu

PRESSESTIMMEN

»Es hat fast etwas von einem Appell an eine Generation von Migrantenkindern: Räumt mit dem Schweigen und der Angst vor Vorwürfen in den eigenen Familien auf.«
Katrin Bettina Müller, taz

PRESSESTIMMEN

»Ein überzeugender Abend…, der nie sentimental wirkt und doch auch die ganz großen Gefühle freilegt.«
Kultur Extra

PRESSESTIMMEN

»Ein hoch persönlicher Abend, aber kein sentimental privater. Mican verdichtet seine Begegnungen zu einem so assoziativen wie meditativen Trip.«
Patrick Wildermann, Tagesspiegel

Angst essen Seele auf

Von Rainer Werner Fassbinder

Maxim Gorki Theater | Berlin | Premiere 06.06.14

Im Deutschland der 1970er Jahre begegnen sich die ältere Reinigungskraft Emmi Kurowski und der marokkanische Gastarbeiter Ali in einer Bar. Sie verlieben sich und heiraten – doch Vorurteile, Rassismus und sozialer Druck bedrohen ihr Glück. Fassbinders Geschichte erzählt von Ausgrenzung und der Kraft einer Liebe, die sich gegen eine feindliche Umwelt behauptet.

Besetzung Tamer Arslan, Mareike Beykirch, Anastasia Gubareva, Marlene Lohse, Daniel Kahn, Sema Poyraz, Ruth Reinecke, Taner Şahintürk, Dimitrij Schaad, Aram Tafreshian  Text & Regie Hakan Savaş Mican  bühne Sylvia Rieger  Kostüm Pieter Bax  Musik Daniel Kahn  Licht Carsten Sander  Dramaturgie Irina Szodruch

PRESSESTIMMEN

»Na, wenn das mal kein Schlusswort ist. Eng umschlungen tanzen die unsternbedrohten Liebenden über die Bühne, die deutsche Putzfrau und der zwanzig Jahre jüngere Gastarbeiter aus Marokko, und bevor endgültig das Licht ausgeht, sagt sie noch mit großer Überzeugungskraft: „Zusammen sind wir stark.“«
André Mumot, Nachtkritik

PRESSESTIMMEN

»Ruth Reinecke spielt den Mira-Part im Berlin von Heute. Das ist schlicht großartig.«
Michael Laages, Deutschlandfunk Kultur

PRESSESTIMMEN

»Großer Jubel im Zuschauerraum: Hakan Savaş Micans Premiere Angst essen Seele auf nach dem berühmten Film von Rainer Werner Fassbinder setzt den Schlusspunkt unter eine besondere Saison am Berliner Maxim Gorki Theater.«
Christine Wahl, Spiegel Online

PRESSESTIMMEN

»Micans Bühnenadaption von Rainer Werner Fassbinders berühmter Liebesgeschichte überzeugt durch kluge Inszenierung und schauspielerische Höchstleistungen.«
Michaela Schlagenwerth, Berliner Zeitung

PRESSESTIMMEN

»Die Inszenierung findet auf ihre zunächst amüsante, später aber bewegende Weise ein eigenes Ende. Kein Magengeschwür wie bei Fassbinder. Mir hat diese Lesart gestern Abend besser gefallen als zuletzt der Film.«
Peter Hans Göpfert, Kulturradio

Woyzeck

Von Georg Büchner

Staatstheater Mainz | Premiere 21.03.14

Jeder Mensch ist ein Abgrund, es schwindelt einem, wenn man hinabsieht.

Besetzung Felix Mühlen, Ulrike Beerbaum, Lorenz Klee, Stefan Walz, Tilman Rose, Christoph Türkay, Karoline Reinke, Tibor Locher, Enik  Regie Hakan Savaş Mican  bühne Sylvia Rieger  Kostüm Alexandra Tivig  Musik Tom Waits, Kathleen Brennan  Dramaturgie Barbara Stößel

PRESSESTIMMEN

»Denn abgesehen von dem sparsam eingesetzten Bühnenregen verzichtet Mican nahezu ganz auf augenschmeichelnde Showeffekte.«
Matthias Bischoff, FAZ

PRESSESTIMMEN

»Woyzeck im wilden Westen. Wertung: sehr gut.«
Bild

PRESSESTIMMEN

»Trüb und doch munter.«
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau

Schwimmen lernen

Von Sasha Marianna Salzmann

Maxim Gorki Theater | Berlin | Premiere 17.11.13
Eingeladen zum Radikal Jung 2014
und Heidelberger Stückemarkt 2014

Felicia verlässt ihren Mann Pep für Lil und folgt ihr in ein anderes Land am Schwarzen Meer. Doch auch dort bleiben beide fremd. Ein Stück über Liebe, Zugehörigkeit und den Kampf um Akzeptanz jenseits gesellschaftlicher Erwartungen.

Besetzung Marina Frenk, Anastasia Gubareva, Dimitrij Schaad  Regie Hakan Savaş Mican  Kostüm Sylvia Rieger  Musik Enik  Video Benjamin Krieg  Dramaturgie Irina Szodruch

PRESSESTIMMEN

»Hakan Savaş Mican, der bereits am Ballhaus Naunynstraße u.a. mit Saison der Krabben seinen Sinn für Musikalität bewies, baut den Abend zu einem suggestiven Konzert aus Worten und Tönen zusammen.«
Esther Slevogt, Nachtkritik

PRESSESTIMMEN

»Wie schön die alle singen! Was auf jeden Fall schon einmal Freude macht am neuen Gorki-Theater ist die Musik.«
Ulrich Seidler, Berliner Zeitung

PRESSESTIMMEN

»Micans Versuchsanordnung zu Marianna Salzmanns überzeugt in seiner poetischen Offenheit, seinem Schweben zwischen harter Realität und der Wunscherfüllung des Traums, er ist ein Liebeslied und ein schmerzvolles Gedicht.«
Sascha Krieger, Stage and Screen

Katzelmacher

Von Rainer Werner Fassbinder

Staatstheater Mainz | Premiere 29.11.12

Katzelmacher erzählt von einer Gruppe junger Menschen, deren Alltag von Langeweile, Frust und Perspektivlosigkeit geprägt ist. Als der ausländische Arbeiter Mehret, so heißt Yorgos bei Mican, in ihr Umfeld kommt, entladen sich unterschwellige Ängste, Neid und rassistische Vorurteile. Fassbinders Stück zeigt, wie Ausgrenzung entsteht – und wie Gewalt aus Angst vor dem Fremden wächst.

Besetzung Ulrike Beerbaum, Verena Bukal, Johanna Paliatsou, Felix Mühlen, Tilman Rose, Aram Tafreshian, Mehmet Yılmaz  Regie Hakan Savaş Mican  bühne & Kostüm Sylvia Rieger  Dramaturgie Barbara Stößel

PRESSESTIMMEN

»…im sechsten Stock des Mainzer Opernhauses ist als Überderstadttheater mit Dom-Blick ein Ort, der keine Kulisse mehr braucht. Das Publikum sieht sich stets selbst gespiegelt und zugleich die Stadt – mehr Sinnbild geht bei diesem Stück gar nicht: Denn darum dreht es sich hier. Wie wir auf die Welt schauen, was wir im Fremden sehen, und was daraus entsteht.«
Stefan Benz, Darmstädter Echo

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»Aus dem Griechen Jorgos wird der Türke Mehret, ein smarter ölaugiger Typ im dunklen Anzug (Mehmet Yılmaz), der dermaßen perfekt Deutsch spricht wie es Fassbinders Fremder noch gar nicht beherrschte. Das hält seine Umgebung nicht davon ab, mit ihm zu sprechen, als verstünde er kein Wort.«
Shirin Sojitrawalla, Wiesbadener Kurier

PRESSESTIMMEN

»Der Rassismus kommt in Micans Inszenierung mit dem Holzhammer daher, und → wird teils so schrill auf die Spitze getrieben, dass einem als Zuschauer fast das Lachen im Halse stecken bleibt.«
Andrea Wagenknecht, Mainzer Rhein-Zeitung

PRESSESTIMMEN

»Mican lässt die Schauspieler fassbinders drastischste Sätze pfeilgerade abschiessen.«
Sylvia Staude, Frankfurter Rundhschau

PRESSESTIMMEN

»…ist Mican ein Blick auf gesellschaftliche Strömungen gelungen, der aktueller nicht sein könnte.«
Christian Friedrich, FAZ Rhein-Main

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»Dabei lebt Micans Interpretation des Stoffs durchaus von ihrer Eigenständigkeit, die sich bewusst von Fassbinder absetzt. Das ist legitim, wenn nicht sogar folgerichtig.«
Shirin Sojitrawalla, Nachtkritik

Die Saison der Krabben

Ein Singspiel von Hakan Savaş Mican

Ballhaus Naunynstrasse | Berlin | Premiere 16.09.12
Monica-Bleibtreu-Preis für das beste zeitgenössische Drama bei den Privattheatertagen Hamburg 2013 

Asiye ist eine mobile Krankenpflegerin in Berlin-Mariendorf, gefangen in einem engen Alltag zwischen Familie, Arbeit und Erwartungen. In ihrer Sehnsuchtswelt erfindet sie ein zweites Ich – das Leben einer deutschen Schauspielerin. Zwischen Pflicht und Traum versucht sie, sich neu zu entwerfen.

Besetzung Simon Brusis, Melek Erenay, Sesede Terziyan, Alexander von Hugo, Mehmet Yılmaz  Regie Hakan Savaş Mican  bühne Sylvia Rieger  Kostüm Miriam Marto  Musikalische Leitung Sinem Altan  Live-Musik Sinem Altan, Özgür Ersoy  Video Hakan Savaş Mican, Catalina Fernández  Licht Catalina Fernández  Dramaturgie Irina Szodruch

PRESSESTIMMEN

»Denn das berühmte letzte Lied aus dem Zyklus „Die Winterreise“ klingt an diesem Abend als Störgeräusch tatsächlich mehrfach an, bevor Sesede Terziyan das Lied vom Leiermann wirklich singt. Allerdings mit einer türkischen Melodie.«
Esther Slevogt, Nachtkritik

PRESSESTIMMEN

»Ein wunderbares, fremdruppiges Gewebe orientalischer-okzidentaler Melodien entspinnt sich.«
Doris Meierhenrich, Frankfurter Rundschau

PRESSESTIMMEN

»Die Saison der Krabben führt in kleinen, fast skizziert wirkenden Szenen in reale und virtuelle Zwischenwelten, wo Orte und Identitäten sich medial aufgelöst haben. (…) Ein kleiner großer Abend.«
Esther Slevogt, Nachtkritik

Warten auf Adam Spielmann

Von Hakan Savaş Mican & Ensemble
Inszeniert von Michael Ronen

Ballhaus Naunynstrasse | Berlin | Uraufführung 24.05.12

Eine düstere Vorahnung liegt über der Welt: Ethnische und religiöse Konflikte nähren Katastrophe und Hoffnungslosigkeit. Es bleibt nur eine Hoffnung – Adam Spielmann aus Detroit, eine legendäre Gestalt, der man nachsagt, er vertreibe alle bösen Gedanken. Doch niemand weiß, wo er ist.
Am Rand eines finsteren, magischen Waldes bei Detroit warten Menschen aus aller Welt – aus Israel, der Türkei, Teheran, Beirut und Berlin – auf seine Rückkehr. Adam soll die Menschheit retten.

Besetzung Peter Becker, Pinar Erincin, Aylin Esener, Daniel Kahn, Kida Ramadan, Sara von Schwarze, Mehmet Yilmaz  Regie Michael Ronen  bühne & kOSTÜM Sophie du Vinage  Musik Daniel Kahn  Dramaturgie Irina Szodruch

Beg your pardon​

Von Sasha Marianna Salzmann

Ballhaus Naunynstrasse | Berlin | Premiere 25.04.12

Thea will weg, auswandern von der Welt. Sie ist schwanger, ihr Freund Filip freut sich auf das gemeinsame Kind. Doch der Lebensentwurf, für den sie sich entschieden hat, erdrückt sie.

Besetzung Knut Berger, Marleen Lohse, Mehmet Yılmaz, Maryam Zaree  Regie Hakan Savaş Mican  bühne & kOSTÜM Sylvia Rieger  Video Benjamin Krieg, Katharina Wyss  Licht Shachar Werechson  Dramaturgie Irina Szodruch

PRESSESTIMMEN

»Mit ihrer Besetzung der Migrantin Marwa und der Besetzung der Thea durch die im Iran geborene Maryam Zaree konterkariert der Regisseur gängige Klischees.«
Eberhard Spreng, Deutschlandfunk

PRESSESTIMMEN

»Gelegentlich verliert sich der Abend in einer etwas angestaubten Kammerspielatmosphäre. Dann wieder glänzt er mit schauspielerischer Präzisionsarbeit.«
Esther Slevogt, taz

PRESSESTIMMEN

»Beg your pardon“ ist eine Aktivierungspille zur rechten Zeit und zugleich dank seiner multiperspektivischen Struktur auch eine Warnung vor blindem Aktionismus.«
Zitty

Pauschalreise ‒ Die 1. Generation

Von Hakan Savaş Mican
Inszeniert von Lukas Langhoff

Ballhaus Naunynstrasse | Berlin | Uraufführung 31.08.11

Pauschalreise erzählt vom Aufeinandertreffen der Pioniere der ersten Generation, die vor 50 Jahren mit einem Koffer voller Träume nach Deutschland kamen, und ihren Enkeln, die sich auf eigene Weise im widersprüchlichen Heute eingerichtet haben – zwischen Herkunft und Zukunft, Erinnerung und Selbstentworfenem, Zugehörigkeit und Freiheit. In ihren alltäglichen Geschichten zeigt sich eine gemeinsame Sehnsucht: anzukommen in einer besseren Welt.

Besetzung Kader Arslan, Murat Dikenci, Duygu Şebnem İnce, İdil Laçin, Sema Poyraz, Nuri Sezer, Serpil Şimşek Bierschwale, Çidem Topbaş  Text Hakan Savaş Mican  Regie Lukas Langhoff  Regiemitarbeit Julia Exenschläger  bühne & kOSTÜM Justus Saretz  Maske & kOSTÜMbildmitarbeit Adriana Metzlaff  Licht Shachar Werechson  Dramaturgie Tunçay Kulaoğlu

Schnee

Frei nach dem Roman von Orhan Pamuk

Ballhaus Naunynstrasse | Berlin | Premiere 25.11.10

In Karsberg kann man entweder fernsehen oder gläubig werden. Doch plötzlich bringt eine Reihe von Selbstmorden Unruhe in das sterbende Städtchen irgendwo in Deutschland. Und Unruhe mögen die Karsberger gar nicht, erst recht nicht, wenn es sich bei den Toten um Frauen mit Kopftuch handelt. Unglücklichsein ist schließlich noch lange kein Grund für Selbstmord. Um etwas über die Suizidwelle herauszufinden, kehrt der Schriftsteller Ka nach Jahren zurück in seine Heimat.

Besetzung Godehard Giese, Nora Abdel-Maksoud, Sesede Terziyan, Aleksandar Tesla, Mehmet Yılmaz  Regie Hakan Savaş Mican  bühne & kOSTÜM Lea Walloschke  Musik Turgay Ayaydınlı  Licht Hans Leser  Dramaturgie Irina Szodruch

PRESSESTIMMEN

»Dabei ist diese Inszenierung keineswegs bloß hysterische Angstmache. Vielmehr arbeitet sie zum Ende hin eine sogar bei Pamuk nicht existente Klarheit heraus, die einer solchen möglichen gesellschaftlichen Entwicklung eine Erklärung mitgibt, die so einfach wie plausibel ist: Wenn die Verarmung von Bürgern und Gemeinwesen auf die Persistenz vielfältiger männlich-chauvinistischer Anführerselbstentwürfe und narzisstischer Kommunikationsunfähigkeit trifft, dann ist die Kacke eben am Dampfen.«
Kirsten Riesselmann, taz

PRESSESTIMMEN

»…in einer wunderbar klaren Inszenierung.«
Kirsten Riesselmann, taz

Die Schwäne vom Schlachthof

Von Hakan Savaş Mican

Ballhaus Naunynstrasse | Berlin | Premiere 19.11.09

In den Grenzgewässern der geteilten Stadt starben Kinder, deren Wege die Mauer ungewollt überschritten. Der Abend nimmt diese vergessenen Schicksale zum Ausgangspunkt und fragt, welche Leben möglich gewesen wären, hätten sie weitergelebt. Aus Erinnerungen, Interviews und biografischen Fragmenten entsteht ein Blick auf das geteilte Berlin: Menschen bewegen sich zwischen Ost und West, zwischen der Türkei und Deutschland, zwischen Ideologien, Herkunft und persönlichem Glück. So entsteht ein Stück über sichtbare und unsichtbare Grenzen.

Besetzung Hendrik Arnst, Henny Reents, Sesede Terziyan, Michael Wenzlaff, Mehmet Yılmaz  Text & Regie Hakan Savaş Mican  bühne & kOSTÜM Lea Walloschke  Musik Turgay Ayaydınlı  Produktion Sylvia Erse Keller   Dramaturgie Barbara Kastner

PRESSESTIMMEN

»Eine ganze Generation von Kindern, die die Mauer nicht mehr erlebt haben, ist bereits erwachsen geworden. Erinnerungen erlöschen, auch die der Generationen, die im Schatten der Mauer zu leben hatten.«
Der Tagesspiegel

PRESSESTIMMEN

»…was Mican, der das Stück auch selbst geschrieben hat, aus den Interviews mit vier real existierenden Personen entwickelt hat und wie er die Erinnerungen an die ertrunkenen Kinder wie surreale Träume zwischen diese Geschichten spinnt, ist spannend, traurig und verrückt«
Michaela Schlagenwerth, Berliner Zeitung

Der Besuch

Von Hakan Savaş Mican

Ballhaus Naunynstrasse | Berlin | Premiere 13.12.08

In einem kleinen Garten an der ehemaligen Mauer lebt İhsan, ein alter türkischer Mann, dessen Tomatenbeete sein letzter Halt sind. Doch die Eigentumsansprüche von Ada – deren Großvater einst das Grundstück gehörte –, ein Moscheebauprojekt und der Fund einer Weltkriegsbombe bedrohen sein fragiles Paradies. Als Ada und ihr Sohn Eyal auf İhsans Familie treffen, kreuzen sich Erinnerungen, Lebensentwürfe und Zukunftswünsche. Zwischen Besitzfragen und verdrängter Geschichte steht die Frage, wem ein Ort – und seine Vergangenheit – eigentlich gehört.

BEsetzung Sanam Afrashteh, Adolfo Assor, Heide Simon, Alexander von Hugo, Janina Rudenska, Ninoschka Schlothauer  Text & Regie Hakan Savaş Mican  bühne Alexander Wolf  kOSTÜM Malena Modéer  Dramaturgie Barbara Kastner

PRESSESTIMMEN

»So bleibt „Der Besuch“ am Ende, postmigrantische Themen hin oder her, vor allem ein guter Theaterabend. Und das ist das Beste, was einem an diesem Ort passieren kann.«
Mounia Meiborg, Nachtkritik

PRESSESTIMMEN

»Regisseur Mican beweist in seinem selbst verfassten Stück ein Talent für fein skizzierte Menschen und pointierte Dialoge.«
Patrick Wildermann, Tagesspiegel

PRESSESTIMMEN

»Der Regisseur und sein Ensemble schaffen schlüssige, poetische Bilder für ein Gefühl, das Wanderer und Zuhausegebliebene gleichermaßen ergreifen kann – dass Heimat ein Ort ist, an dem noch niemand war.«
Patrick Wildermann, Tagesspiegel

PRESSESTIMMEN

»Eine berührende, vielstimmige Geschichte…«
Mounia Meiborg, Nachtkritik