Publikationen

Theaterstücke

2008 – 2019

Buchpremiere 28.02.26 | Berlin

ISBN 978-3-9828297-0-8
herausgeber rua. Kooperative für Text und Regie GBR, Berlin  Mitherausgeber Maxim Gorki Theater Berlin  Intendanz Shermin Langhoff  Covergestaltung Jan Grygoriew  Layout & Satz Daniel Kalafata-Mueller

„Dem deutschen Theater fehlten lange die Geschichten und Perspektiven jener, die im vergangenen halben Jahrhundert Teil dieses Landes geworden sind. Mit den Arbeiten von Hakan Savaş Mican sind diese Geschichten nicht nur sichtbar geworden – sie haben eine eigene Form, eine eigene Sprache und eine eigene Haltung entwickelt. […]
„Deutschlandmärchen“ gibt es viele, und sie sind noch lange nicht alle erzählt. Ich bin Hakan Savaş Mican dankbar, dass er einige davon geschrieben und inszeniert hat. Seine Arbeit hat mir geholfen, die Welt, in der ich lebe, besser zu begreifen – und zu spüren.“
Shermin Langhoff

„Texte, die erwachsen geworden sind – und die doch voller Kindheit stecken. Vielleicht ist das ihr größtes Geheimnis. Hakans Theater beginnt oft dort, wo Erinnerungen unscharf werden: zwischen Haselnüssen von der Schwarzmeerküste, Videokassetten in Kreuzberger Wohnzimmern, endlos langen Autofahrten mit Funkgeräten zur Unterhaltung, Westberliner Spielplätzen und der allgegenwärtigen Mauer. Seine Figuren erinnern sich nicht linear. Sie springen. Sie reisen durch die Zeit. Sie erzählen sich selbst – und merken dabei, dass ihre Geschichten immer auch aus Filmen bestehen. Aus Melodramen, Fernsehbildern, aus importierten Träumen.“
Irina Szodruch

Theaterstücke

2020 – 2025

Buchpremiere 27.02.26 | Berlin

ISBN 978-3-9828297-1-5
herausgeber rua. Kooperative für Text und Regie GBR, Berlin  Mitherausgeber Maxim Gorki Theater Berlin  Intendanz Shermin Langhoff  Covergestaltung Jan Grygoriew  Layout & Satz Daniel Kalafata-Mueller

„2013 wanderte das postmigrantische Theater aus dem West-Berliner Kreuzberg in die Ost-Berliner Mitte, in das Maxim Gorki Theater. Hakan Savaş Mican, der am Ballhaus Naunynstraße in Kreuzberg seine ersten Arbeiten als Theaterregisseur und Autor für die Bühne machte, ging mit und sollte bis ins Jahr 2026 mit seinen Arbeiten zu einem der prägendsten Künstler des Maxim Gorki Theaters werden.
Das Präfix „post“ bedeutet „nach“ und steht vor dem „Migrantischen“. So wanderte also das „Nachmigrantische“ in die reiche Berliner Mitte ein und gab den neuen Kurs der Bühnenarbeiten und Diskurse in einem Stadtteil vor, der bis dahin wenig Berührung mit den Realitäten Zu- und Einwanderungsschicksale hatte. In den Inszenierungen des GORKI, wie in den Texten Micans ging und geht es um Menschen, deren „Hintergründe“ ihre Sehnsüchte, Vergangenheiten, Krisen und Lebensrealitäten bestimmen. […]
Das Sein von Menschen – und die Herkunft dieses Seins – zärtlich, präzise und kompromisslos zu betrachten und zu beschreiben, es freizulegen und kritisch zu befragen, ist die besondere Fähigkeit des Autors Hakan Savaş Mican.“
Holger Kuhla